Magnesium und Co


So wirkt sich Magnesium auf den Blutdruck aus

Magnesium kann eine blutdrucksenkende Wirkung haben, indem es die Blutgefäße erweitert und die Herzfrequenz reguliert

Es wirkt als natürlicher Calcium-Antagonist, was die Muskelzellen entspannt und den Blutdruck senken kann. Studien zeigen, dass eine tägliche Einnahme von 10–20 mmol Magnesium (ca. 360 mg) eine durchschnittliche Senkung des diastolischen Blutdrucks um 10 mmHg bewirken kann.

Ein Magnesiummangel hingegen kann den Blutdruck erhöhen, da viele Menschen mit Bluthochdruck zu wenig Magnesium im Blut haben. Experten empfehlen daher eine tägliche Dosierung zwischen 300 und 600 mg, je nach individuellem Bedarf.

Magnesium kann auch ergänzend zu Bluthochdruck-Medikamenten eingenommen werden, da Diuretika oft wichtige Mineralstoffe wie Magnesium aus dem Körper spülen. Eine zusätzliche Magnesiumzufuhr könnte besonders für Patienten hilfreich sein, die mit Medikamenten allein keine ausreichende Blutdrucksenkung erzielen1.

Hast du Interesse an bestimmten Magnesiumquellen oder möchtest du mehr über mögliche Nebenwirkungen erfahren?

Was sind gute Magnesiumquellen in der Nahrung?

Es gibt viele Lebensmittel, die reich an Magnesium sind und eine gesunde Ernährung unterstützen. Hier sind einige der besten Magnesiumquellen.

  • Nüsse und Samen: Besonders Cashewkerne, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Mandeln enthalten viel Magnesium.

  • Vollkornprodukte: Haferflocken, Vollkornbrot, Vollkornreis und Quinoa sind hervorragende Lieferanten.

  • Hülsenfrüchte: Linsen, Bohnen und Erbsen sind nicht nur eiweißreich, sondern auch gute Magnesiumquellen.

  • Gemüse: Spinat, Brokkoli, Grünkohl und Rosenkohl enthalten nennenswerte Mengen an Magnesium.

  • Obst: Bananen, Kiwis und verschiedene Beerenfrüchte sind ebenfalls gute Quellen.

  • Kakao und dunkle Schokolade: Kakao enthält besonders viel Magnesium – ein guter Grund, dunkle Schokolade zu genießen!

  • Mineralwasser: Einige Mineralwässer haben einen hohen Magnesiumgehalt und können zur täglichen Versorgung beitragen.

Warum ist Magnesium wichtig für die Gesundheit?

Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff, der für zahlreiche Prozesse im Körper unverzichtbar ist. Es spielt eine zentrale Rolle bei über 300 enzymatischen Reaktionen, darunter die Energieproduktion, die Proteinsynthese und die Regulierung des Blutzuckerspiegels.

Hier sind einige der wichtigsten Funktionen von Magnesium:

  • Muskelfunktion: Es unterstützt die Muskelkontraktion und -entspannung, wodurch Krämpfe verhindert werden.

  • Nervensystem: Magnesium hilft bei der Signalübertragung zwischen Nervenzellen und kann Stress reduzieren.

  • Herzgesundheit: Es reguliert den Herzrhythmus und kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

  • Knochengesundheit: Etwa 60 % des Magnesiums im Körper befinden sich in den Knochen und tragen zur Stabilität bei.

  • Blutdruckregulation: Magnesium kann helfen, den Blutdruck zu senken und Bluthochdruck vorzubeugen.

Ein Magnesiummangel kann zu Symptomen wie Muskelkrämpfen, Nervosität, Müdigkeit und Herzrhythmusstörungen führen. Besonders Menschen mit Stress, intensiver körperlicher Aktivität oder bestimmten Erkrankungen haben einen erhöhten Bedarf.

Wie kann ich meinen Magnesiumbedarf optimal decken?

Um deinen Magnesiumbedarf optimal zu decken, solltest du eine ausgewogene Ernährung mit magnesiumreichen Lebensmitteln kombinieren. Hier sind einige Tipps:

1. Magnesiumreiche Lebensmittel in die Ernährung integrieren

  • Nüsse & Samen: Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Mandeln und Cashewkerne sind besonders reich an Magnesium.

  • Vollkornprodukte: Haferflocken, Vollkornbrot, Quinoa und brauner Reis sind gute Quellen.

  • Hülsenfrüchte: Linsen, Bohnen und Erbsen enthalten viel Magnesium.

  • Grünes Blattgemüse: Spinat, Brokkoli und Grünkohl sind ebenfalls gute Lieferanten.

  • Obst: Bananen, Kiwis und Beerenfrüchte enthalten Magnesium.

  • Dunkle Schokolade & Kakao: Eine leckere Möglichkeit, Magnesium aufzunehmen!

  • Mineralwasser: Einige Mineralwässer haben einen hohen Magnesiumgehalt.

2. Täglichen Bedarf beachten

Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 300–400 mg für Erwachsene. Bei Stress, intensiver körperlicher Aktivität oder bestimmten Erkrankungen kann der Bedarf höher sein.

3. Magnesiumverluste vermeiden

  • Wenig Alkohol & Kaffee: Diese können die Magnesiumaufnahme beeinträchtigen.

  • Vermeidung von stark verarbeiteten Lebensmitteln: Raffinierter Zucker und Weißmehlprodukte enthalten kaum Magnesium.

  • Ausreichend Flüssigkeit: Magnesiumreiche Mineralwässer können helfen, den Bedarf zu decken.