Meine Ernährungs-Umstellung


Meine Ernährung ..... so ein spezielles Thema für sich.  

Ich möchte betonen, dass alles, was ich hier schreibe, auf langjährigen Erfahrungen basiert. Ob dies auf andere Betroffene übertragbar ist, kann ich nicht beurteilen.

Dies können nur Anregungen sein.

Meine gesundheitlich bedingte Ernährungsumstellung vollzog sich nicht von jetzt auf gleich. Die genannten Unverträglichkeiten waren schon länger bekannt, andere kamen, bzw. traten nach und nach auf. Die Eiweißunverträglichkeit eigentlich erst 2024.

Meine Ernährung musste ich nun aufgrund verschiedener gesundheitlicher Einschränkungen radikal umstellen. Begonnen hat alles mit einer Unverträglichkeit gegenüber blähenden Nahrungsmitteln. Sämtliche Kohlsorten setzen mich einer enormen Belastung aus, die sich in starkem Meteorismus und Durchfall äußert. Das Gleiche gilt für Hülsenfrüchte, die ebenfalls zu den gleichen unangenehmen Symptomen führen.

Als wäre das nicht genug, vertrage ich auch keine Produkte mit Weizen mehr. Da Weizen in vielen Lebensmitteln enthalten ist, musste ich Brot, Brötchen und panierte Speisen rigoros aus meiner Ernährung streichen. Diese Umstellung war nicht einfach, da Weizen ein weit verbreitetes Nahrungsmittel ist und in vielen unserer täglichen Lebensmittel zu finden ist.

Zuletzt habe ich festgestellt, dass ich keine Milchprodukte mehr vertrage. Diese Erkenntnis hat meine Ernährung weiter eingeschränkt, da Milchanteile in vielen Fertigprodukten vorhanden sind. Daher musste ich auch auf diese Lebensmittel verzichten.

Diese Ernährungsumstellungen erfordern viel Disziplin und Anpassungsfähigkeit, aber letztendlich geht es darum, meine Gesundheit und mein Wohlbefinden zu verbessern. Der Weg war steinig und herausfordernd, doch die positiven Effekte, wie das Verschwinden meiner Atemprobleme, zeigen mir, dass es sich lohnt, diesen Weg weiterzugehen.

Da ich von Geburt an bis zu meinem 18. Lebensjahr von einem militanten veganen Elternpaar großgezogen wurde, stören mich diese Umstellungen jedoch nicht so besonders. Als ich Ende der 40er Jahre zur Welt kam, war vegan sein noch nicht in aller Munde wie heute. Mein Vater versuchte jedem, dem er begegnete, das Vegane näherzubringen, das wurden teilweise für mich schon peinliche Situationen.

Nun habe ich mich kundig gemacht und viele Ersatzprodukte gefunden, mit denen man gut leben kann. Statt Weizen gibt es Dinkel, und viele Ersatzprodukte auf der Grundlage von Soja helfen mir dabei, meinen Speiseplan abwechslungsreich zu gestalten.

COPD und Luft im Bauch vertragen sich einfach nicht. Bei einer normalen Mahlzeit gelangt zu viel in den Magen. Wenn dann noch Blähungen hinzukommen, drückt das alles auf das Zwerchfell. Das Zwerchfell drückt auf die Lungenflügel und schon ist die Luft weg.

Habe alles was mir nicht guttut aus meinem Ernährungsplan gestrichen. Eine große Umstellung, aber funktioniert super. Kleines Problem..... Einladungen zum Essen gestalten sich etwas schwierig, aber auch das Problem ist lösbar.