Mikro-Nährstoffe
Mangel an Mikronährstoffen: Ein Mangel an bestimmten Mikronährstoffen wie Antioxidantien, Vitaminen (insbesondere Vitamin D und Vitamin C) und Spurenelementen kann das Risiko für COPD erhöhen. Diese Nährstoffe spielen eine wichtige Rolle im Immunsystem und bei der Reparatur von Lungengewebe. Ein Mangel kann die Entzündung und den oxidativen Stress in den Atemwegen verschlimmern. Dagegen zeigen Studien eine Verbesserung der Lungenfunktion bei zusätzlicher Einnahme von Mikronährstoffen.
Darmstörung: Eine gestörte Darmgesundheit und ein unausgeglichenes Mikrobiom können ebenfalls zur Entstehung von COPD beitragen. Der Darm und die Lunge sind über komplexe Wechselwirkungen verbunden, und eine Dysbiose im Darm kann die Immunantwort des Körpers beeinflussen und die Entzündung in den Atemwegen verstärken.
Die oben genannten Ursachen interagieren oft miteinander und können einander verstärken. Um wirksame Präventions- und Behandlungsstrategien zu entwickeln ist es ist wichtig zu verstehen, wie diese Faktoren zusammenwirken. In meiner Schritt-für-Schritt-Anleitung zeige ich Ihnen, wie Sie selbst alle Ursachen leicht beeinflussen können.
Mikronährstoffe
Eine wichtige Komponente bei der Bewältigung von COPD ist die Aufrechterhaltung einer ausgewogenen Ernährung, die reich an Mikronährstoffen ist. Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralien und Antioxidantien spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Lungenfunktion und der Reduzierung von Entzündungen in den Atemwegen.
Außerdem stärken Mikronährstoffe das Lungengewebe und verhindern, dass Lungengewebe verloren geht und ein Lungenemphysem entsteht.5 Bei unserer heutigen Ernährung ist es für die meisten Menschen empfehlenswert, natürliche Mikronährstoffe zusätzlich einzunehmen.
-
Vitamine: Bestimmte Vitamine sind besonders wichtig. Vitamin D, das oft als “Sonnenvitamin” bezeichnet wird, ist für die Lungenfunktion von Bedeutung und kann helfen, Entzündungen zu reduzieren. Vitamin C ist ein starkes Antioxidans, das die Immunabwehr stärken und die Schleimproduktion in den Atemwegen verringern kann.
-
Mineralien: Magnesium und Selen sind Mineralien, die für die Funktion der Atemmuskulatur und das antioxidative Gleichgewicht im Körper entscheidend sind. Eine ausreichende Aufnahme dieser Mineralien kann dazu beitragen, die Atemwege gesund zu erhalten.
-
Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe: Antioxidantien wie Vitamin E, Selen und natürliche sekundäre Pflanzenstoffe wie Beta-Carotin und Flavonoide können die Zellen vor oxidativem Stress schützen, der bei COPD eine Rolle spielt.
Um sicherzustellen, dass Sie ausreichend Mikronährstoffe erhalten, sollten Sie eine vielfältige und ausgewogene Ernährung mit einer Fülle von frischem Obst und Gemüse anstreben. In den meisten Fällen sollte auch die Einnahme eines komplexen, natürlichen Nahrungsergänzungsmittels in Betracht gezogen werden, um sicherzustellen, dass Ihre Nährstoffbedürfnisse gedeckt sind, speziell, wenn Sie auch Medikamente einnehmen.
Antientzündliche Ernährung
Die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle bei der Bewältigung von COPD, insbesondere wenn sie entzündungshemmend gestaltet ist. Eine antientzündliche Ernährung kann dazu beitragen, die chronische Entzündung in den Atemwegen zu reduzieren und die Symptome der Krankheit zu lindern.
-
Omega-3-Fettsäuren: Diese gesunden Fette, die in Fisch wie Lachs, Makrele und Sardinen sowie in Leinsamenöl und Walnussöl vorkommen, haben entzündungshemmende Eigenschaften. Sie können helfen, die Entzündungsreaktion in den Atemwegen zu dämpfen.
-
Frisches Obst und Gemüse: Eine Ernährung, die reich an Obst und Gemüse ist, versorgt den Körper mit einer Vielzahl von Antioxidantien, Vitaminen und Mineralien, die entzündungshemmende Eigenschaften haben. Besonders hervorzuheben sind hierbei bunte Obst- und Gemüsesorten, dunkelgrüne Blattgemüse, Beeren, Paprika, Kürbis und Tomaten.
-
Gesunde Fette: Der Verzehr von gesunden, ungesättigten Fetten, die in Nüssen, Samen, Avocado und Olivenöl enthalten sind, kann dazu beitragen, Entzündungen zu reduzieren und die Lungenfunktion zu unterstützen.
-
Vermeidung von entzündungsfördernden Lebensmitteln: Es ist ratsam, entzündungsfördernde Lebensmittel wie zuckerhaltige Getränke, verarbeitete Lebensmittel, Transfette und stark verarbeitetes Fleisch zu minimieren oder zu vermeiden.
Dieser Ernährungsansatz kann dazu beitragen, Entzündungen in den Atemwegen zu reduzieren und die allgemeine Gesundheit zu fördern. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine solche Ernährung in Verbindung mit anderen therapeutischen Maßnahmen, wie etwa Medikamenten, im Rahmen eines umfassenden Behandlungsplans für COPD stehen sollte.
Also mit dem Doc reden, sowie notfalls einen Termin vielleicht bei einer Ernährungsberatung machen. Dann ist schon viel gewonnen.